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Als ich das Ergebnis der Studie von Stepstone und dem Kienbaum Institut gelesen habe, bin ich richtig erschrocken. Kann das wirklich sein? Stecken so viele Menschen, Mitarbeiter, Personalentwickler und Firmenchefs noch immer in einer Schockstarre? Ist das Bewusstsein für Weiterbildung und Lernen tatsächlich so unter den Tisch gefallen? Gerade einer Zeit, in der wir so viele Veränderungen und steile Lernkurven erlebt haben?

Ich bin gespannt auf Ihre Meinung, doch lesen Sie erst einmal selbst, was mich so beschäftigt hat:

Fehlende Zukunftskompetenz Lernen

Das Ergebnis einer Umfrage (durchgeführt von der Online-Plattform Stepstone gemeinsam mit dem Kienbaum Institut @ ISM) unter 8.000 Arbeitnehmerinnen zeigt es ganz deutlich: Lernen hat einen niedrigen Stellenwert.

Gleichzeitig meinen 9 von 10 Befragten, dass Zukunftskompetenzen – ein Teil davon ist die Lernfähigkeit – ganz entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens in den nächsten 5-10 Jahren sein werden.

Also, das Bewusstsein für Veränderung ist da. Was fehlt, sind die Kompetenzen, um diese Veränderungen zu meistern. In der Aufzählung stehen die digitale Kommunikation und der Umgang mit entsprechenden Tools mit an vorderster Stelle. Genauso wichtig finden die Befragten die Fähigkeit, überhaupt mit Veränderungen gut klarzukommen. Dazu zählen der Umgang mit Unsicherheit oder Frust. Deswegen gehört zu einer Veränderung aus meiner Sicht unbedingt die Stärkung der Resilienz und der psychischen Gesundheit.

Aktuelles Lernangebot der Unternehmen passt nicht mehr

Die Mehrheit der in dieser Studie Befragten ist unzufrieden mit dem aktuellen Lernangebot. Ob es die Qualität und Vielfalt ist, es passt einfach nicht. Was fehlt, ist der Fokus auf die Lernfähigkeit, Flexibilität und die Fähigkeit, kreativ zu denken, um Probleme neu zu betrachten und sie anzupacken. 

Das klassische Lernen nach Weiterbildungskatalogen passt nicht mehr in eine Welt, die sich so schnell verändert. Interessanterweise kommen Unternehmen, die ein selbstbestimmtes und agiles Lernen praktizieren, in der Bewertung viel besser weg. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist höher, weil die Lernangebote individuell angepasst werden. Diese setzen direkt im Alltag beim Lernbedarf an, auf das, was aktuell wichtig und notwendig ist. 

Altes Lernen passt nicht mehr

Lernen zu lernen – aber bitte nicht auf Vorrat!

Ein gewisser Vorrat ist zwar sinnvoll, aber Lernen auf Vorrat ist es selten. Zu viele Vorräte  binden Ressourcen in Form von Lernmotivation und nehmen Platz weg. Im schlimmsten Fall verderben sie sogar. So, wie viele Menschen keine Lust mehr aufs Lernen haben und schon bei dem Gedanken daran die Augen verdrehen.

Viele Berufe werden verschwinden, komplett neue entstehen

Dabei ist die Motivation zum Lernen unabdingbar. Viele Berufe werden sich in den nächsten Jahren durch die Digitalisierung verändern – manche ganz verschwinden. Dafür entstehen viele neue Berufe und Arbeitsbereiche. Wie Sie mit diesen Veränderungen umgehen, das wird einen neuen Stellenwert erhalten. Das ist viel wichtiger als das perfekte Abarbeiten von Routinen. Dazu brauchen wir die Fähigkeit, im Denken flexibel zu sein, um Neues aufzuprobieren. Dabei werden Fehler passieren, das gehört mit dazu. Oder ist es Ihnen schon gelungen, etwas ganz Neues auf Anhieb fehlerfrei hinzubekommen? 

Das alles ist Teil des lebenslangen Lernens. Lernen – das können wir glücklicherweise alle. Doch das Lernen verändert sich, so wie die Welt um uns herum. Es wird  flexibel, alltagstauglicher und agiler. Dazu brauchen Sie einen neuen Blick auf das Lernen und auf sich als Lernenden. Was passt noch, was muss sich hier erneuern?

Wie gut kennen Sie sich als Lernender?

Lernen ist im beruflichen Kontext leider noch oft negativ verknüpft. Das, was mühsam war, oder nicht gut geklappt hat, bleibt viel stärker im Gedächtnis. Jeder hat schon Situationen erlebt, in der Sie sich sogar blossgestellt fühlten. Das will keiner (freiwillig) wiederholen. Aber da unser Gehirn ja lernfähig ist und die Wiederholungen was ausmachen, drehen Sie das Ganze doch mal um: was können Sie tun, um positive Lernerfahrungen zu aktivieren? Und solche Lernerfahrungen hat jeder! Oft werden diese als ‚Naja, das hat einfach gut geklappt!‘ Oder ‚Da ist eben Talent da, dann geht es ja von selbst!‘ Was natürlich Blödsinn ist. Ein Talent entfaltet sich nicht ohne Üben. Das wird gerne übersehen.

Wählen Sie lieber selbst aus oder lassen Sie andere bestimmen?

Lernen hat deswegen einen schweren Stand, weil die Inhalte oft vorgesetzt werden. Das ist so wie in einem Restaurant. Stellen Sie sich vor, dass Sie hungrig ein Restaurant betreten. Sie setzen sich hin und werfen einen Blick in die Speisekarte. Toll wäre es, Sie könnten jetzt auswählen. Wenn aber nur ein oder zwei Gerichte drinstehen? Auf die Sie – naja – notgedrungen ausweichen müssen. Sie erhalten eine Portion, die so groß ist, dass Sie diese beim besten Willen (und Hunger) gar nicht aufessen können. Der Geschmack ist – naja – leidlich. Da lassen Sie das mit dem Restaurant in Zukunft lieber bleiben. 

Stattdessen nehmen Sie sich etwas von zu Hause mit. Das, was Ihnen schmeckt. In einer Portionsgröße, die Ihnen gut tut. Oder Sie gehen zur nahegelegenen Imbissbude, da bekommen Sie schnell eine Kleinigkeit. 

So ähnlich ist es mit dem klassischen und dem agilen Lernen. In einem 2-Tagesseminar lernen Sie viel. Aber die Portionen sind so groß, dass Sie wieder viel vergessen. Ausserdem bleibt viel Arbeit liegen, wenn Sie wieder an Ihrem Arbeitsplatz sind. Die gilt es erst einmal wieder aufzuholen. Und schon haben Sie das meiste aus dem Seminar wieder vergessen. Oder Sie brauchen das Gelernte vielleicht in einem halben Jahr. Da müssten Sie wieder nachlesen, noch einmal Energie reinstecken. 

Agile Lernkompetenzen sind zukunftsfähig

Wie wäre es stattdessen, wenn Sie genau das lernen, was Sie aktuell brauchen? Die Inhalte bestimmen Sie selbst. Planen es so, dass es in Ihren Alltag reinpasst. Das dürfen Sie, die Zeit dazu ist freigegeben! Sie lernen, wenden das Gelernte direkt in Ihrem Alltag an. Zusätzlich tauschen Sie sich mit Kollegen aus, die ebenfalls lernen und reflektieren Ihre Erfahrungen. So können Sie die Lerninhalte flexibel an Veränderungen anpassen und jeweils neu justieren.

Ein neuer Blick auf die Zukunftskompetenz Lernen

Klar, das ist alles kein Selbstläufer. Ohne die entsprechenden Lernkompetenzen fühlen sich Mitarbeiter schnell überfordert. Im agilen Lerncoaching erleben sie, wie sie in das zukünftige Lernen hineinwachsen. Dabei docken Sie an die jeweils vorhandenen Kompetenzen an und erweitern diese Schritt für Schritt. Klassische Tools sind nur ein ganz kleiner Teil des agilen Lernens. Viel mehr spielt die Einstellung, die Motivation und Ausdauer eine enorme Rolle. Ein Lernprozess wird immer mit einer Reflexion abgeschlossen, um aus dem eigenen Lernen zu lernen.

Diese Lernwerkzeuge können Sie in meinen Workshops ausprobieren und Erfahrungen damit sammeln. Sie setzen sich zum Beispiel selbst Lernziele, erarbeiten sich Inhalte und planen die Umsetzung in den Alltag. Vor allen Dingen wissen sie genau, auf welche Art und Weise sie ihr Lernen mit beeinflussen können, damit es erfolgreich ist.

Diese Erfahrungen sind die Basis, damit agiles und damit selbstbestimmtes Lernen in den Arbeitsalltag integriert werden können.

So starten Sie mit dem agilen Lernen

  • Sich selbst als Lernenden kennenlernen: Einstellung und Lernmotivation
  • Kombinieren Sie clever bekannte und neue Lernwerkzeuge
  • Lernen Sie mit Zielen und Sprints
  • Probieren Sie Neues aus, akzeptieren Sie Fehler  – in einem sicheren Umfeld
  • Verbinden Sie digitale Tools mit dem Lernen
  • Machen Sie Ihre Lernergebnisse sichtbar
  • Austausch und Reflexion als selbstverständlicher Teil des Lernens

Diese Themen können Sie mit einer individuellen Lernkompetenzanalyse mit Auswertungsgespräch kombinieren.

In den Workshops sammeln die Mitarbeiter Erfahrungen mit verschiedenen agilen Lerntools und setzen diese in einem begleitenden Lernprojekt ein. Schließlich haben sie die Werkzeuge, um ihr Lernen selbst zu planen und organisieren –  bis hin zum Transfer und der Reflexion.

Ein Nebenprodukt ist, dass Mitarbeiter, die selbst bestimmen dürfen, zufriedener sind. Die bleiben eher im Unternehmen. Durchaus ein Punkt, der bei einem hohen Maß an fehlenden Fachkräften zu bedenken ist.

Übrigens, die Durchführung kann sowohl vor Ort als auch online stattfinden. Die Workshops sind von der Dauer her auf maximal 2 Stunden angelegt und bauen aufeinander auf.

Neugierig geworden? Lassen Sie uns miteinander sprechen, wie Sie das agile Lernen bei sich im Unternehmen auf den Weg bringen!

Schreiben Sie mir: mail@margit-reinhardt.de

Oder rufen Sie an (0721) 75 33 61.

 

Wann haben Sie das letzte Mal in einem Weiterbildungskatalog geblättert? Bestimmt haben Sie die ein oder andere Anregung gefunden und sich das Seminar vorgemerkt. Noch gibt es sie ja, die Kataloge, die auf lange Sicht hin planen. Auf Vorrat eben. 

Die Realität sieht meistens anders aus. Ob Digitalisierung oder Globalisierung. Fachkräftemangel oder der demografische Wandel schnell auf einen Bedarf reagieren und dabei noch möglichst flexibel sein, das ist heute wichtig. Allerdings erfordert das ein anderes Denken, eine neue Herangehensweise. Ein Weiterbildungsprogramm blickt weit in die Zukunft. Doch was nützt es Ihnen, wenn die für Sie relevanten Themen erst in einem halben Jahr drankommen? Von heute auf morgen ist es notwendig, dass Sie sich in eine neue Software einarbeiten. Ein aktuelles Projekt erfordert, dass Sie ad hoc in ein ganz neues Themengebiet eintauchen. Da sind Sie selbst gefordert, sich in die Logik der Software hinzudenken. Oder sich kurzerhand einen Überblick in ein komplexes Thema zu verschaffen.

Planen Sie Ihr Lernen wie eine Reise

Lernen auf Bedarf – Lernen „To go“

Das gelingt, wenn Sie ein eigenverantwortlicher und selbstorganisierter Lernender sind. „Was brauche ich, um das Projekt x zu stemmen oder überhaupt in Gang zu bekommen?“ „Wie komme ich an die Informationen? Wer kennt sich aus?“ „Wie aktiviere ich meine Kollegen und Mitarbeiter?“ Da ist Bewegung drin, das ist der Kern des agilen Lernens.

Beim agilen Lernen kommen Sie idealerweise ins Tun. Sie lernen etwas, um es demnächst anzuwenden. Nicht irgendwann einmal in drei Monaten oder nur eventuell, weil sich der Bedarf schon wieder geändert hat. Sie lernen zeitnah, denn sonst haben Sie das meiste ja schon wieder vergessen! Logischerweise ist der Frust dann groß. ‚Das habe ich schon mal gewusst und jetzt muss ich da nochmal durch! Ach nö!‘

Eine gute Planung erleichtert das Lernen

Zwei Lerntypen – anders als Sie denken!

Von heute auf morgen fällt ein Kollege für eine längere Zeit aus. Ab jetzt sofort übernehmen Sie die Aufgaben. Allerdings haben Sie nur eine vage Ahnung von dem, was zu tun ist. Und nun? 

A. Auch das noch, schon wieder was Neues! Zudem gibt es kaum Unterlagen über die Arbeit des Kollegen. Sie müssen also selbst aktiv werden und sich selbst organisieren. Mal angenommen, Sie sind es gewohnt, Neues eher über Seminare zu lernen. Dann betreten Sie jetzt Neuland. Das heißt, Sie suchen selbst die notwendigen Informationen zusammen, bewerten diese und setzen Prioritäten: was ist wirklich wesentlich? Irgendwo in Ihrem Arbeitspensum brauchen Sie noch die Zeit, um sich diesen Inhalten intensiver zu widmen. Das Lernpensum einteilen, das geht gerade noch. Kommen Sie auch gut mit der Langstrecke zurecht? Wie gelingt es Ihnen, auf längere Zeit an einem Thema motiviert dranzubleiben?

B. Vielleicht gehören Sie zu denen, die generell offen für Neues sind. Weil es Abwechslung verspricht oder sich spannend anhört. Der erste Schritt ist hier schnell getan. Mal zwischendurch hinein schnuppern und schauen, was schon intuitiv klappt. Fehler sind nicht auszuschließen, klar. Wie gehen Sie mit sich um, wenn erste Hürden auftauchen? Wenn Sie das Gefühl haben, die Logik der Software einfach nicht zu verstehen? Wenn Sie zum fünften Mal an derselben Stelle sind und wieder nicht weiterkommen? Wenn es so richtig zäh wird und aus der anfänglichen Spannung nur noch Anspannung übrig bleibt?

Ob Sie sich eher zu A oder zu B zugehörig fühlen oder ob es eine Mischung aus beiden ist: Sie brauchen vor allem die Kompetenz, in diesen Situationen mit sich selbst gut klarzukommen. Ach ja, denken Sie jetzt wahrscheinlich, das sind diese weichen Faktoren! Aber ich brauche die Fakten, die Inhalte, die Abläufe und vieles andere mehr! Das ist doch wichtig, oder? 

Wie steht es um Ihre Selbstlernkompetenzen?

Damit das alles gut gelingt, brauchen Sie genau diese Kompetenzen des selbstgesteuerten Lernens. Das, was oft ganz nach hinten geschoben wird, weil es oft heisst: „Das kann doch jeder!“ Keine Zeit, keine Ressourcen und – es geht doch auch so, oder? Irgendwie schon, klar. Aber es sind genau die Faktoren, die zukünftig an die erste Stelle gehören. Der freundliche Umgang mit sich selbst, die Regulierung der Emotionen und der Blick auf die Ressourcen. Parallel dazu die Kompetenz, selbstorganisiert das eigene Lernen zu planen und zu steuern. Beides hat als Zukunftskompetenz noch viel Nachholbedarf. Der Nutzen sei auch noch erwähnt: weniger Zeitaufwand, mehr Motivation, eine bessere Stimmung, ein offener Umgang mit Neuem.

Das Lernen organisieren

Das Lernen selbst organisieren – agil und transparent!

So, wie Sie eine Reise planen, können Sie Ihr Lernen planen. Wo stehen Sie aktuell, wo wollen Sie hin? Wie viel Zeit haben Sie täglich dazu? Wer begleitet Sie oder mit wem können Sie sich unterwegs austauschen? Wie definieren Sie die Lernschritte und teilen sie in alltagstaugliche Häppchen auf? So, dass Sie dranbleiben und weiterkommen. Den Faden nicht aus den Augen verlieren, der Sie zum (Lern-)Ziel führt. Wann machen Sie eine Pause, um sich neu zu orientieren – sind Sie noch auf dem Weg, hat sich das Ziel eventuell verändert? Flexibilität ist so ganz anders möglich als in Seminaren mit festgelegten Inhalten und Abläufen.

Mit welchen Tools lernen Sie? Sind es Videos, lernen Sie online oder klassisch? Allein oder im Austausch? Wenn Sie sich mit Kollegen vernetzen und austauschen, erfordert das wiederum andere Kompetenzen. Teamfähigkeit, Kommunikation und die Bereitschaft, andere zu unterstützen oder selbst danach fragen. Lernen geht auch prima im Team. Sie können sich die Inhalte aufteilen und sich regelmäßig darüber austauschen. Das geht schneller, als wenn jeder sich selbst alles beibringen soll. Lernen ist so viel tiefer und nachhaltiger, weil Lücken schneller sichtbar werden und ausgeglichen werden können.

All das hat Gemeinsamkeiten mit agilen Methoden wie zum Beispiel Kanban. Das Tool, ursprünglich entwickelt, um die Projektorganisation transparent zu machen, eignet sich ebensogut für Lernprojekte. Ich nutze Trello. Damit können Sie planen – was alles zu tun ist, was gerade aktuell ansteht und was Sie schon erledigt haben. Dadurch ist der (Lern-)Fortschritt sichtbar, gleichzeitig haben Sie eine hohe Flexibilität. Schnelle Veränderung sind möglich und Sie können es prima im Team nutzen. Jeder sieht, wer was zu tun (zu lernen) hat und wie der aktuelle Wissensstand- oder Lernfortschritt aussieht.

Lernen in Häppchen

Lernen in schmackhaften Portionen

Als Lernbegleiterin kenne ich die typischen Hindernisse und zeige Ihnen, wie Sie damit so umgehen, dass Ihr Lernen erfolgreich ist.

  • Die Denkfallen, die immer wieder auftauchen, können Sie diese wesentlich schneller als solche entlarven: „Das konnte ich noch nie!“
  • Neue Techniken offenbaren ihre Tücken und laden zum Stresserleben ein – mit Methoden zur Stärkung der Selbstwirksamkeit umgehen Sie diese.
  • Zum Dranbleiben an kniffligen Themen setzen Sie mentale Techniken ein.
  • Damit Sie trotz vielen Informationen den Überblick behalten, nutzen Sie visuelle Techniken.
  • Lernen Sie von sich – reflektieren Sie Ihren Lernprozess – was bringt sie weiter, was klappt wieder Erwarten doch nicht wie geplant.

All diese Kompetenzen sind bei vielen Menschen noch im Entwicklungsstadium. Da funken Glaubenssätze in den Alltag hinein, die sich bei Herausforderungen gerne in den Weg stellen: „Das ist aber echt schwierig.“ „Das ist mir zu komplex – das mache ich einfach nicht. Jedenfalls nicht jetzt.“ Manch ein Lernender kommt in Stress, weil er oder sie sich extrem anstrengen, um das alles doch hinzubekommen. Da sind die Antreiber wie Perfektionismus oder „Streng dich an!“ aktiv. Sie können lernen, damit besser und leichter klarzukommen. Lernen Sie das Lernen neu!

Lerntipp: Lernen Sie zusammen mit anderen!

Übrigens, extrem hilfreich ist es, wenn Sie sich mit jemandem austauschen können. Ein Kollege, der sich schon besser damit auskennt. Oder einer, der gerade auf demselben Weg ist. Lernen wird zukünftig viel mehr im Austausch miteinander stattfinden, in der Vernetzung. Wir alle, Sie und ich, können so vielfältig voneinander profitieren. Von den Erfahrungen, den Fragen, die jeder mitbringt.Wir können uns gegenseitig bestärken und ermutigen. Das geht vor Ort im direkten Kontakt oder immer häufiger über Online-Communities.

Wo stehen Sie in der Entwicklung Ihrer Lernkompetenzen? Was klappt gut, wo sehen Sie Handlungs- oder Entwicklungsbedarf?  Schreiben Sie mir gerne einen Kommentar

Hier können Sie an meinem Seminar teilnehmen.

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